Schutz vor Rückfälligkeit

Nach dem Ende der stationären Behandlung ist der Zustand des Patienten stabil, sein Körper ist frei von Betäubungsmitteln. Der Patient spürt keine körperliche Krise und möchte ein neues Leben beginnen. Allerdings wirken neue Faktoren auf ihn ein sobald er nach Hause kommt: Die Kommunikation mit problematischer Gesellschaft, möglicher Zugang zu Betäubungsmitteln, Stress auf der Arbeit und in der Familie, Langeweile, Gebrauch von Alkohol oder Marihuana. Diese Faktoren wirken sich oft auf das mit uns erreichte Resultat während des Krankenhausaufenthaltes aus. Um dies zu vermeiden entwickeln wir einen Plan für die weitere häusliche Behandlung und die Vermeidung der Rückfälligkeit.
Der Schutz vor Rückfälligkeit beinhaltet:
• Fixer Tagesablauf – Verpflichtungen, Beruf, Schule
• Kein Kontakt mit anderen suchtmittelabhängigen
• Physische Aktivität
• Alkohol-, Benzodiazepin-, Marihuana sowie die Abstinenz von anderen psychoaktiven Substanzen
• Regelmäßige Einnahme von Psychostabilisatoren
• Regelmäßige kontrollierte Einnahme von Blockern in Form von Tabletten oder durch Implantat oder Impfung
• Regelmäßige Tests auf Suchtmittel
• Kontakt mit dem Psychologen/Psychotherapeuten
• Kontaktaufnahme mit dem Krankenhaus falls Hilfe benötigt wird oder sich der Zustand des Patienten verändert
Die Einhaltung dieser Regeln garantiert eine Verbesserung des Allgemeinzustandes des Patienten damit er sich jeden Tag weiter vom Suchtmittel entfernt.